Haqqislam Aussenposten

Umbau der 4Ground-Häuser für Infinity

Ich habe einen kleinen Haqqislam-Aussenposten gebastelt. Auf der Platte wird dieser dann später durch Felsen, Büsche, Bäume und andere Geländestücke ergänzt.

Ausgangspunkt sind die mittelalterlichen, arabischen Häuschen des Middle Eastern Terrain von 4Ground. Diese passen vom Stil ja schon ziemlich zum Haqqislam, müssen aber allerdings noch ungefähr 1000 Jahre in die Zukunft katapultiert werden, da sie ursprünglich für ein Setting zur Zeit der Kreuzzüge vorgesehen sind.

Dies bedeutet, dass die Holztüren durch moderne Stahltüren,  die Dächer aus Metall (Wellblech) oder einem anderen widerstandsfähigeren Material ersetzt werden und das natürlich hier und da deutlich der Einfluß der Technik zu sehen ist.

Das die Gebäude ein verrotteten Eindruck machen, es bröckelt der Putz, Steine lösen sich oder fehlen ganz, etc. kann durchaus so bleiben. Vielleicht ist dies ja sogar beabsichtigt um  zu verschleiern, was sich im Inneren befindet. Vielleicht ein Bunker, ein hochmodernes HQ, oder eine Drohnenwerkstatt? Im Prinzip ist alles möglich und kann dann Ziel eigener Szenarien sein.

Gleich beim ersten Haus, dem kleinsten der Drei, bin ich in die Vollen gegangen und einfach mal ausprobiert was geht.

Zuerst einmal wurde die Holztür durch eine Stahltür ersetzt.

Der Eingang wurde nach hinten versetzt und die Seiten mit schwarz-gelber Schrafur versehen.

Über dem Eingang ist eine Stahlkonstruktion mit 2 Lampen (2 alte, leider nicht mehr funktionsfähig LEDs). Das Dach wurde durch Wellblech ersetzt und ein funktionsfähiger (!) Signalmast montiert. Auf der Rückseite ist die Lüftung einer Klimaanlage verbaut, an der rechten Seite eine alte, rostige Kappe sowie ein Plakat.

Den Mast habe ich aus Resten gebaut:

Ein Rohr, eine Schraubenkappe, Büroklammern - lediglich das Steuerpult habe ich gekauft.

Für die Elektronic habe ich ein elektrisches Teelicht demontiert, die Batterie mit Schalter von unten an das Dach geklebt, die Flacker-LED durch eine Grüne ersetzt und die Anschlüsse mit Kabeln bis an die Spitze des Masts verlängert.

Ebenso bin ich beim zweiten Gebäude verfahren.

 

Hier sind gut die Gitterstufen zu erkennen.

Auf der Rückseite wieder ein Lüfter mit Schaltkasten, Plakate, eine Klimaanlage auf dem Dach und ein paar Anschlüsse.

Bein dritten Gebäude habe ich als Dach eine Wabenstruktur verwendet und mit der Airbrush bearbeitet, was dem Ganzen noch einmal einen futuristischeren Touch gibt.

 

Bei den anderen Umbauten  wurde wie zuvor verfahren: Eine Stahltür, diesmal etwas edler mit einem Glasdach, Gastanks an der Rückseite und wieder ein paar Plakate.

 

Das originale Holztor wurde natürlich durch ein schweres Stahltor ersetzt.

 

Das Kotrollpult zur Öffnung und Sicherung der Anlage befindet sich auf der Innenseite.

 

Die Mauern habe ich nur noch mit feinem Schotter und ein paar Büscheln Gras geschmückt.

Meine ursprüngliche Idee, die Mauerkronen oben zusätzlich mit Stacheldraht zu versehen, habe ich wieder verworfen, denn es handelt sich hier ja nicht um einem militärischen Hochsicherheitsposten oder ähnliches. Außerdem glaube ich, dass es dem Gesamtbild mehr schaden als nutzen würde.

 

Für diesen Aussenposten wurden 3 Gebäude, sowie ein zusätzliches Mauerset verbaut. Ich denke das aber noch 2 - 3 weiter Gebäude sinnvoll wären, damit mehr Kämpfe in den engen, sandigen Gassen möglich sind.